9. Januar 2012

Start ins Jahr 2012

Ich möchte mich hiermit bei allen Tauchpartnern, -freunden und Lesern des Blogs für das vergangene Jahr bedanken. So hatte ich einige richtig schöne Tauchgänge mit richtig netten Menschen, neue Bekanntschaften kamen hinzu und der erste kleine Schritt ins technische Tauchen ist auch gemacht. Die Anzahl der Tauchgänge konnte ich in 2011 im Vergleich zu 2010 zwar nicht erhöhen (im Gegenteil), aber dafür empfand ich die Vergangenen als wesentlich schöner, nicht nur weil bei vielen Tauchgängen eine klare Kommunikation und Aufgabenverteilung herrschte, sondern weil sich man im Team auf den Anderen verlassen kann.

Das Jahr 2012 hat nun bereits begonnen und ich konnte am Wochenende auch meine “Tauchsaison” wieder eröffnen. Die ersten beiden Tauchgänge fanden im St. Leoner See statt. Dieser bietet momentan selbst am Grund und in den Löchern Sichtweiten von 5m, was für den See eher ungewöhnlich ist. Die kleine Abrisskante im See ist klar zu erkennen.

Im kommenden Jahr steht besonders der Abschluss des TDI Kurses und das Verfeinern der notwendigen Skills auf der Agenda. Dabei gehe ich jedoch nicht davon aus, dass ich die Anzahl der Tauchgänge im Jahr wieder in die Höhe schrauben kann. Ein anderes Projekt steht 2012 im Vordergrund :) Dafür werde ich es bestimmt wieder an den Bodensee und vielleicht auch an den Starnberger See schaffen und davon berichten.

Euch allen ein erfolgreiches Jahr 2012!

13. Juni 2010

Hechte, Welse und Karpfen

Freitag, 11.06.2010

Es wird mal wieder Zeit, von meinen Tauchgängen zu berichten. Am Freitag Abend traf sich ein Teil der Atlantis Divers zum Nachttauchen im Vogelstangsee. Bereits um 21 Uhr war Treffpunkt am Parkplatz. Da es aber nicht vor 22 Uhr dunkel wird, hatten wir genug Zeit, die Ausrüstung zusammen zu bauen. Jeder hatte zwei Tauchlampen und zusätzlich banden wir noch Knicklichter an die Flaschenhälse. Der Einstieg wurde später mit einem Blitzer markiert, so dass der Ausstieg problemlos gefunden werden konnte. Um 22.30 Uhr ging es endlich ins Wasser.

Die Sicht war leider nicht überragend und mit etwa 2m etwas unter unseren Erwartungen. Anscheinend hat der viele Regen in den letzten Tagen dem Wasser ordentlich zugesetzt. Auf ca. 5m Tiefe ging es gemütlich nach links zur Pumpstation. Auf dem Weg dorthin begegnete uns leider nur ein kleiner Wels im Freiwasser. Mehr war nicht zu sehen. Auch an der Pumpstation selbst war kein Leben auszumachen. Auffällig waren jedoch die großen frischen und grünen Äste, die wohl während dem Gewitter am Mittwoch ins Wasser fielen. Den Rückweg absolvierten wir wesentlich flacher. Und hier gab es auch endlich etwas zu sehen. Alle Fischarten waren hier vertreten. Fluß- und Sonnenbarsche, Rotaugen und Flusskrebse zeigten sich von ihrer besten Seite. Im Gebüsch oben stand ein größerer Wels und alle paar Meter lag ein Hecht auf dem Grund. Den Abschluss machte ein recht passabler Karpfen, der gemütlich durch die Pflanzen zog.

Es war für uns der erste Nachttauchgang in dieser Saison. Da das Tauchen nachts aber einen besonderen Reiz hat, wird es nicht der letzte gewesen sein.

Dösender HechtDösender Hecht

Samstag 12.06.2010

Am Samstag war ich dann am St. Leoner See verabredet. Vom hinteren Einstieg machten Ursel und ich zwei gemütliche Tauchgänge. Der erste führte uns unterhalb der braunen Schicht auf ca. 14m quer durch den See. Irgendwann wurde Ursel kalt und wir verringerten die Tiefe bis wir letztendlich wieder auf 5m waren. Irgendwann drehten wir um und folgen den Unterwasserwellen zurück zum Ausstieg. Dabei zeigten sich zwei schöne Hechte, Karpfen und die vielen Barsche. Letztlich beendeten wir nach 70min. den Tauchgang am Ausstieg.

Nach einer Oberflächenpause von über einer Stunde und einem guten Schluck Kaffee ging es ein zweites Mal ins Nass. Dieses Mal führte uns Ursel in 5m Tiefe durch den See. Zu sehen gab es einige Karpfen, den einen sehr großen Hecht, einen Aal, der uns lange begleitete und viele Muscheln. Als wir den Weihnachtsbaum sahen war uns klar, dass wir kurz vor dem anderen Ausstieg sein mussten. Wir drehten langsam um und tauchten im 3m-Bereich zurück. Hier war es sehr warm (23°C), auch wenn ab und an ein recht kalter “Wasserschwall” entgegen kam. Diesen Tauchgang beendeten wir mit über 100 Minuten Tauchzeit.

Bei einem kurzen Dekobier bei der Minigolfanlage wurde noch Logbuch geschrieben und die fast 3 Stunden Tauchzeit revue passieren lassen. Ein schöner Tag!

4. Januar 2010

Ein guter Start ins Jahr 2010

Zuerst einmal möchte ich allen noch ein frohes und erfolgreiches neues Jahr wünschen. Ich hoffe, eure Pläne und Wünsche für 2010 gehen in Erfüllung.

Mein Start war bisher ganz erfolgreich. Nach nun 2 Tauchgängen mit neuer Konfiguration, versuche ich mich an einer ersten Einschätzung.

Den ersten Tauchgang mit D12 und Wing machte ich bereits letztes Jahr. Das Aufbauen des Rigs war bereits zuhause geübt. Der Einstieg in das Paket gestaltete sich aber trotz vorhandenem Rentnertisch (a la dir-m.com) als recht kompliziert. Die Bebänderung hatte ich im Vorfeld nach bestem Wissen und Gewissen eingestellt, ob sie jedoch wirklich passt werden die nächsten Tauchgänge zeigen. Das Gefühl beim Tauchen war hingegen sagenhaft. Keine Blase auf der Vorderseite und der bessere Trimm überzeugten bereits in den ersten Tauchgangsminuten. Die Ventile habe ich bis jetzt noch nicht selbst erreicht, aber daran wird gearbeitet. Auch das Aussteigen aus dem Rig war leider ohne Hilfe nicht möglich. :(

Wing auf Leiter

Wing auf Leiter

Vorgestern ging es dann erneut ins kalte Nass. Der Einstieg in das auf dem Rentertisch stehende Rig klappte fast alleine. Dieses Mal hatte ich 2kg Blei extra eingepackt, damit es nicht wieder so kalt wurde, wie beim ersten Mal. Anscheinend reichen mir die 4kg V-Weight (noch) nicht aus.
Den Tauchgang durfte ich führen, mein umgebauter Kompass kam also auch gleich zum Einsatz. Das Extrablei machte sich bezahlt, mir war mollig warm und dank etwas Luft im Wing waren die Flaschen leicht wie Federn. Die Ventile habe ich zwar erreicht, aber an deren Bedienung war noch nicht zu denken.
Am Auto angekommen, wurde wieder der Rentnertisch aufgebaut. Auch das Aussteigen muss ich noch üben, klappte aber schon besser als 3 Tage zuvor.

Jetzt geht's ans Einsteigen

Jetzt geht's ans Einsteigen

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass ich an einigen Stellen noch Potenzial habe. Das Tauchen macht jedoch noch viel mehr Spaß als mit einem Jacket. Für den nächsten Tauchgang steht das richtige Ausbleien auf dem Programm.

31. August 2009

Ein Tauchwochenende geht zu Ende

Es ist jetzt Montag morgen und ein schönes Tauchwochenende ist vorbei. Gleich zwei Mal hatte ich dieses Wochenende die Gelegenheit, meinem Lieblingshobby zu fröhnen.

Am Samstag ging es mit Ursel nach St. Leon-Rot, wo wir nicht nur sehr viele Karpfen und zum ersten Mal Süßwasserquallen sichteten, sondern auch unseren persönlichen Rekord von 145min schafften. Damit war zum einen Otto’s Rekord von 140min geschlagen und zum Anderen ein ganz anderes Tauchgefühl entstanden. Quallen hatte ich bis dato auch noch nicht gesehen und ich fühlte mich wie im Meer.

Am Sonntag lug mich Otto ein, mit ihm und seinen Vereinskollegen der Tauchgemeinschaft Manati e.V. einen gemütlichen Tauchgang im Erlichsee bei Oberhausen-Rheinhausen von deren Vereinsgelände aus zu machen. Da ich den See nicht kannte, sagte ich gerne zu. Um 10 Uhr wurde sich auf der Wiese direkt am See umgezogen und die Ausrüstung präpariert. Der eigens angelegte Tauchereinstieg war recht bequem. Otto führe mich durch den kleinen Seearm und gab diverse Tonkrüge und Fische zum Besten. Auch wegen der Sonne und der guten Sicht war der Tauchgang sehr schön und nach gut 1 Stunde waren wir wieder am Einstieg angekommen. Es folge das obligatorische Dekobier und das Fachsimpeln. Otto, nochmals vielen Dank für die Einladung!

10. Mai 2009

Die “Nass”-Saison hat begonnen

Gestern waren wir zum ersten Mal für 2009 in Nassanzügen im Wasser. Der gute und liebgewonnene Trocki blieb im Auto.

Wir waren mal wieder im St. Leoner See, der nicht sonderlich groß ist und somit schnell warm wird. Im flachen Wasser hatten wir sogar weit über 10°C Wassertemperatur.

Als das Wasser beim Einstieg so langsam in die Beine lief, habe ich mich nach dem schönen Trocki zurück gesehnt – sau kalt war’s. Nach wenigen Tauchminuten hatte man sich jedoch an die Temperaturen gewöhnt und es war auszuhalten. Da wir einen klasse Tauchgang mit dem großen Hecht und Aalen hatten, war uns die Kühle irgendwann egal. Bei Sonnenschein, Karpfen und einem breiten Grinsen beendeten wir den Tauchgang nach über einer Stunde.

Ungewohnt und deswegen schön war auch das Gefühl und die Schwimmlage im Wasser. Schließlich hatte ich gerade mal halb so viel Blei dabei, als noch vor einer Woche!

 
Letzter Tauchgang
Alter Allmend
29.01.2012 11:16
20,42 m / 60,67 min
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