20. Juni 2010
Dieses Wochenende machten wir uns mal wieder nach Linkenheim an den Streitköpflesee auf, da wir diesen See dieses Jahr noch nicht betaucht haben. Wie zu erwarten, war der Parkplatz mit vielen Tauchmobilen in den ersten zwei Reihen gut gefüllt. Eine Tauchbasis hatte sogar ihr Zelt aufgebaut und versorgte ihre Mitglieder mit Pressluftflaschen aus dem Anhänger.

Baggersee Linkenheim
Nach kurzem Check der Gegebenheiten wurde das Gerödel zusammengebaut. Ich hatte mich wieder für das Trockentauchen entschieden. Mit Kamera bewaffnet tauchten wir auf etwa 230° quer durch den See, um dann gemütlich am Ufer entlang um den See zu tauchen. Die Sicht in Mitten des Sees war recht trüb, erst am anderen Ufer ab ca. 6m Tiefe wurde sie schlagartig besser (richtig super war sie jedoch nicht!). Wie geplant ging es gemütlich um den See. Wir hatten dabei genügend Gelegenheiten, die schönen großen Karpfen zu fotografieren, welche sich unter den vielen großen Bäumen und Wurzeln versteckten und den Grund nach Fressbarem abgrasten. Irgendwie sind die Karpfen in Linkenheim nicht so scheu, wie in anderen Seen…

Karpfen unter Baum
Nach fast 80min ging es aus dem Wasser. Bei einem heißen Kaffee und etwas Fachsimpelei verbrachten wir unsere Oberflächenpause auf dem Parkplatz, bevor wir uns für einen zweiten Tauchgang vorbereiteten.
Dieser verlief sehr ähnlich zum erstem – quer durch den See und gemütlich außen herum. Viel mehr kann man in “BaLi” wohl auch nicht machen. Die Sicht kam mir etwas trüber vor als mittags. Die vielen Karpfen bei dem überhängenden Baum haben wir leider auch nicht mehr gesehen. Schade. Am Nordost-Ufer waren dann noch ein paar zu begutachten. Auch ein kleiner Barsch-Schwarm zog vorbei.

Karpfen im Freiwasser
Kurz nach 18 Uhr hatten wir unsere Ausrüstung wieder im Auto verladen und machten uns auf den Heimweg. Der Tag am See war schön, wenn auch die Sonne gefehlt hat. Der See wird uns aber trotzdem so schnell nicht wiedersehen. Dafür ist er zu öde, wenn auch die Wurzeln und Baumstämme interessante Formationen zeigen und bei schlechter Sicht sehr plötzlich vor einem auftauchen.
13. Juni 2010
Freitag, 11.06.2010
Es wird mal wieder Zeit, von meinen Tauchgängen zu berichten. Am Freitag Abend traf sich ein Teil der Atlantis Divers zum Nachttauchen im Vogelstangsee. Bereits um 21 Uhr war Treffpunkt am Parkplatz. Da es aber nicht vor 22 Uhr dunkel wird, hatten wir genug Zeit, die Ausrüstung zusammen zu bauen. Jeder hatte zwei Tauchlampen und zusätzlich banden wir noch Knicklichter an die Flaschenhälse. Der Einstieg wurde später mit einem Blitzer markiert, so dass der Ausstieg problemlos gefunden werden konnte. Um 22.30 Uhr ging es endlich ins Wasser.
Die Sicht war leider nicht überragend und mit etwa 2m etwas unter unseren Erwartungen. Anscheinend hat der viele Regen in den letzten Tagen dem Wasser ordentlich zugesetzt. Auf ca. 5m Tiefe ging es gemütlich nach links zur Pumpstation. Auf dem Weg dorthin begegnete uns leider nur ein kleiner Wels im Freiwasser. Mehr war nicht zu sehen. Auch an der Pumpstation selbst war kein Leben auszumachen. Auffällig waren jedoch die großen frischen und grünen Äste, die wohl während dem Gewitter am Mittwoch ins Wasser fielen. Den Rückweg absolvierten wir wesentlich flacher. Und hier gab es auch endlich etwas zu sehen. Alle Fischarten waren hier vertreten. Fluß- und Sonnenbarsche, Rotaugen und Flusskrebse zeigten sich von ihrer besten Seite. Im Gebüsch oben stand ein größerer Wels und alle paar Meter lag ein Hecht auf dem Grund. Den Abschluss machte ein recht passabler Karpfen, der gemütlich durch die Pflanzen zog.
Es war für uns der erste Nachttauchgang in dieser Saison. Da das Tauchen nachts aber einen besonderen Reiz hat, wird es nicht der letzte gewesen sein.



Samstag 12.06.2010
Am Samstag war ich dann am St. Leoner See verabredet. Vom hinteren Einstieg machten Ursel und ich zwei gemütliche Tauchgänge. Der erste führte uns unterhalb der braunen Schicht auf ca. 14m quer durch den See. Irgendwann wurde Ursel kalt und wir verringerten die Tiefe bis wir letztendlich wieder auf 5m waren. Irgendwann drehten wir um und folgen den Unterwasserwellen zurück zum Ausstieg. Dabei zeigten sich zwei schöne Hechte, Karpfen und die vielen Barsche. Letztlich beendeten wir nach 70min. den Tauchgang am Ausstieg.
Nach einer Oberflächenpause von über einer Stunde und einem guten Schluck Kaffee ging es ein zweites Mal ins Nass. Dieses Mal führte uns Ursel in 5m Tiefe durch den See. Zu sehen gab es einige Karpfen, den einen sehr großen Hecht, einen Aal, der uns lange begleitete und viele Muscheln. Als wir den Weihnachtsbaum sahen war uns klar, dass wir kurz vor dem anderen Ausstieg sein mussten. Wir drehten langsam um und tauchten im 3m-Bereich zurück. Hier war es sehr warm (23°C), auch wenn ab und an ein recht kalter “Wasserschwall” entgegen kam. Diesen Tauchgang beendeten wir mit über 100 Minuten Tauchzeit.
Bei einem kurzen Dekobier bei der Minigolfanlage wurde noch Logbuch geschrieben und die fast 3 Stunden Tauchzeit revue passieren lassen. Ein schöner Tag!
31. August 2009
Es ist jetzt Montag morgen und ein schönes Tauchwochenende ist vorbei. Gleich zwei Mal hatte ich dieses Wochenende die Gelegenheit, meinem Lieblingshobby zu fröhnen.
Am Samstag ging es mit Ursel nach St. Leon-Rot, wo wir nicht nur sehr viele Karpfen und zum ersten Mal Süßwasserquallen sichteten, sondern auch unseren persönlichen Rekord von 145min schafften. Damit war zum einen Otto’s Rekord von 140min geschlagen und zum Anderen ein ganz anderes Tauchgefühl entstanden. Quallen hatte ich bis dato auch noch nicht gesehen und ich fühlte mich wie im Meer.
Am Sonntag lug mich Otto ein, mit ihm und seinen Vereinskollegen der Tauchgemeinschaft Manati e.V. einen gemütlichen Tauchgang im Erlichsee bei Oberhausen-Rheinhausen von deren Vereinsgelände aus zu machen. Da ich den See nicht kannte, sagte ich gerne zu. Um 10 Uhr wurde sich auf der Wiese direkt am See umgezogen und die Ausrüstung präpariert. Der eigens angelegte Tauchereinstieg war recht bequem. Otto führe mich durch den kleinen Seearm und gab diverse Tonkrüge und Fische zum Besten. Auch wegen der Sonne und der guten Sicht war der Tauchgang sehr schön und nach gut 1 Stunde waren wir wieder am Einstieg angekommen. Es folge das obligatorische Dekobier und das Fachsimpeln. Otto, nochmals vielen Dank für die Einladung!
26. Juli 2009
Der 25. Juli war taucherisch ein voller Erfolg. Nachdem ich zur Mittagszeit meinen 100. Tauchgang im Brechtsee feierte, stand abends noch ein Nachttauchgang im Vogelstangsee auf dem Plan.
Hierauf freute ich mich besonders. Denn zum Einen war ich dieses Jahr erst einmal im Vogelstangsee gewesen und zum Anderen war mein letzter Nachttauchgang bereits letzen Sommer, was also auch schon eine Weile her ist. Um so mehr freute es mich, dass wir es schafften eine vierköpfige Truppe aufzustellen. Gegen 21 Uhr trafen wir uns am Parkplatz. Zu unserer Überraschung waren wir nicht die Einzigen, die einen TG im Dunkeln geplant hatten. Nach kurzer Inspektion des Einstiegs etc. bereiteten wir unsere Ausrüstung vor. Dies gestaltet sich bei einsetzender Dämmerung immer etwas schwierig.
Kurz nach 22 Uhr ging es dann “angerödelt” in den See. Wir bildeten zwei Buddyteams und machten uns auf den Weg Richtung Pumpstation. Leider verloren wir die anderen beiden recht schnell, so dass Sigi und ich alleine weiter sind. Die Station haben wir nicht erreicht, was im Nachhinein auch gut war – kaum waren wir nach dem Tauchgang aus dem Wasser, fing Sigi’s Lampe an rapide nachzulassen.
Unterwasser zeigten sich dann jede Menge Hechte von ihrer Glanzseite und blieben seelenruhig liegen, als Sigi mit der Kamera näher kam. Auch die vielen Sonnen- und Flußbarsche schlummerten ruhig im Seegras. Am Ausstieg verabschiedete uns noch ein kleiner Wels.
Bilder reiche ich entsprechend nach…
Nachtrag: Anbei die versprochenen Bilder (mit freundlicher Genehmigung von meines Buddys Sigi):
9. Juni 2009
Letzten Freitag ging es mit Michael und einem seiner Bekannten an den Streitköpflesee bei Linkenheim. Zu unserer Überraschung war am See noch nichts los, so dass wir uns gute Sichtweiten erhofft hatten.
Gegen 11:30 gingen wir zum ersten Mal ins Wasser. Nachdem Christian und Michael erst ein paar kleine Übungen machten, begaben wir uns in die Mitte des Sees, wo wir “in der Tiefe” Richtung Osten tauchten. Dabei stießen wir auf einen alten Fischerkahn. Die erhofften Sichtweiten blieben leider zumindest am Grund aus. Im flachen Bereich war es dann etwas besser. Dort trafen wir auch an beiden Tauchgängen auf viele Karpfen.
Beim zweiten Tauchgang ging es dann einmal um den ganzen See. An der Halbinsel vorbei, zum anderen Ufer, Richtung Osten an den vielen Bäumen vorbei, um den Strand herum und wieder zurück zum Einstieg. Dort entstand auch mein erstes U/W-Video.
Ausgewählte Bilder finden sich in der Gallerie.