16. September 2010
Gestern, 15. September 2010, war es wieder einmal so weit. Der Marxweiher in Altrip lud das letzte Mal zu einem Tauchgang und zur Beendigung seiner Tachsaison ein. Ab heute geht der See in die Winterruhe und erwacht erst wieder im April.
Grund genug für meine Buddine und mich das Wasser noch einmal zu genießen. Wie so oft verschlug es uns vom Einstieg entlang des rechten Ufers. Die Sicht war bei unseren Tiefen von 6-10m vergleichbar mit den letzten Wochen und betrug ca. 6m.
Während des Tauchgangs kamen uns mehrere Aale und große Hechte entgegen – gerade so als wollten sie noch einmal alle Bye-bye winken. Auch die riesigen Schwärme von kleinen Barschen und Rotaugen lassen uns den Marxweiher in guter Erinnerung bleiben.
Zu guter Letzt gab es für jeden ein Piccolo Sekt – auf 4m Tiefe.
Das Trinken unter Wasser ist nicht einfach, aber dank der Kohlensäure läuft der Sekt quasi von alleine in den Hals… Nach über 100 Minuten trockener Pressluft auch kein Wunder.
Ich nutzte den Tauchgang um endlich meinen neuen Unterzieher zu testen. Genaueres schreibe ich in einem separaten Artikel. Soviel sei aber schon einmal gesagt: Kalt war mir nicht!
Langsam aber sicher kommt wieder die kältere Jahreszeit, nach und nach schließen immer mehr Seen im Umkreis und die Tauchgänge werden kälter…. Bis es im April wieder heißt: Welcome back, Marxweiher!
13. Juni 2010
Freitag, 11.06.2010
Es wird mal wieder Zeit, von meinen Tauchgängen zu berichten. Am Freitag Abend traf sich ein Teil der Atlantis Divers zum Nachttauchen im Vogelstangsee. Bereits um 21 Uhr war Treffpunkt am Parkplatz. Da es aber nicht vor 22 Uhr dunkel wird, hatten wir genug Zeit, die Ausrüstung zusammen zu bauen. Jeder hatte zwei Tauchlampen und zusätzlich banden wir noch Knicklichter an die Flaschenhälse. Der Einstieg wurde später mit einem Blitzer markiert, so dass der Ausstieg problemlos gefunden werden konnte. Um 22.30 Uhr ging es endlich ins Wasser.
Die Sicht war leider nicht überragend und mit etwa 2m etwas unter unseren Erwartungen. Anscheinend hat der viele Regen in den letzten Tagen dem Wasser ordentlich zugesetzt. Auf ca. 5m Tiefe ging es gemütlich nach links zur Pumpstation. Auf dem Weg dorthin begegnete uns leider nur ein kleiner Wels im Freiwasser. Mehr war nicht zu sehen. Auch an der Pumpstation selbst war kein Leben auszumachen. Auffällig waren jedoch die großen frischen und grünen Äste, die wohl während dem Gewitter am Mittwoch ins Wasser fielen. Den Rückweg absolvierten wir wesentlich flacher. Und hier gab es auch endlich etwas zu sehen. Alle Fischarten waren hier vertreten. Fluß- und Sonnenbarsche, Rotaugen und Flusskrebse zeigten sich von ihrer besten Seite. Im Gebüsch oben stand ein größerer Wels und alle paar Meter lag ein Hecht auf dem Grund. Den Abschluss machte ein recht passabler Karpfen, der gemütlich durch die Pflanzen zog.
Es war für uns der erste Nachttauchgang in dieser Saison. Da das Tauchen nachts aber einen besonderen Reiz hat, wird es nicht der letzte gewesen sein.



Samstag 12.06.2010
Am Samstag war ich dann am St. Leoner See verabredet. Vom hinteren Einstieg machten Ursel und ich zwei gemütliche Tauchgänge. Der erste führte uns unterhalb der braunen Schicht auf ca. 14m quer durch den See. Irgendwann wurde Ursel kalt und wir verringerten die Tiefe bis wir letztendlich wieder auf 5m waren. Irgendwann drehten wir um und folgen den Unterwasserwellen zurück zum Ausstieg. Dabei zeigten sich zwei schöne Hechte, Karpfen und die vielen Barsche. Letztlich beendeten wir nach 70min. den Tauchgang am Ausstieg.
Nach einer Oberflächenpause von über einer Stunde und einem guten Schluck Kaffee ging es ein zweites Mal ins Nass. Dieses Mal führte uns Ursel in 5m Tiefe durch den See. Zu sehen gab es einige Karpfen, den einen sehr großen Hecht, einen Aal, der uns lange begleitete und viele Muscheln. Als wir den Weihnachtsbaum sahen war uns klar, dass wir kurz vor dem anderen Ausstieg sein mussten. Wir drehten langsam um und tauchten im 3m-Bereich zurück. Hier war es sehr warm (23°C), auch wenn ab und an ein recht kalter “Wasserschwall” entgegen kam. Diesen Tauchgang beendeten wir mit über 100 Minuten Tauchzeit.
Bei einem kurzen Dekobier bei der Minigolfanlage wurde noch Logbuch geschrieben und die fast 3 Stunden Tauchzeit revue passieren lassen. Ein schöner Tag!
31. August 2009
Es ist jetzt Montag morgen und ein schönes Tauchwochenende ist vorbei. Gleich zwei Mal hatte ich dieses Wochenende die Gelegenheit, meinem Lieblingshobby zu fröhnen.
Am Samstag ging es mit Ursel nach St. Leon-Rot, wo wir nicht nur sehr viele Karpfen und zum ersten Mal Süßwasserquallen sichteten, sondern auch unseren persönlichen Rekord von 145min schafften. Damit war zum einen Otto’s Rekord von 140min geschlagen und zum Anderen ein ganz anderes Tauchgefühl entstanden. Quallen hatte ich bis dato auch noch nicht gesehen und ich fühlte mich wie im Meer.
Am Sonntag lug mich Otto ein, mit ihm und seinen Vereinskollegen der Tauchgemeinschaft Manati e.V. einen gemütlichen Tauchgang im Erlichsee bei Oberhausen-Rheinhausen von deren Vereinsgelände aus zu machen. Da ich den See nicht kannte, sagte ich gerne zu. Um 10 Uhr wurde sich auf der Wiese direkt am See umgezogen und die Ausrüstung präpariert. Der eigens angelegte Tauchereinstieg war recht bequem. Otto führe mich durch den kleinen Seearm und gab diverse Tonkrüge und Fische zum Besten. Auch wegen der Sonne und der guten Sicht war der Tauchgang sehr schön und nach gut 1 Stunde waren wir wieder am Einstieg angekommen. Es folge das obligatorische Dekobier und das Fachsimpeln. Otto, nochmals vielen Dank für die Einladung!
27. August 2009
Der Sommer zeigt schon die ersten Anzeichen, sich so langsam zu verabschieden. Abends wird es früher dunkel und der Marxweiher in Altrip geht in 3 Wochen in den Winterschlaf – Tauchverbot bis um nächsten April. Grund genug, jede Möglichkeit des Tauchens zu nutzen und den Fischen “Hallo” zu sagen.
So auch wieder gestern Abend. Das Kontingent von Achims Tauchoase war restlos ausgeschöpft. Ursel und ich entschieden uns wieder für den üblichen Weg am rechten Ufer entlang. Nach einem kurzen Abstecher in die Tiefe vorbei an den vielen Baumstämmen drehten wir uns wieder ans Ufer im 6m Bereich und tauchten Richtung Baum. Leider war weit und breit kein Hecht zu sehen. Dafür überraschte uns hinter der Landzunge eine ganze Schar von Barschen und Rotaugen. Wo man hinblickte – nur Fische. 
Unser Weg führte uns an der Kante entlang über die Ebene zum Kahn und weiter. Am gegenüberliegenden Ufer drehte Ursel irgendwann links ab (Richtung Seemitte) und wir umtauchten einen ganzen Wald von Wasserpflanzen. Dort stand dann zu unserer Überraschung ein recht stattlicher Hecht. Wir folgten der Kante weiter im 5m Bereich.
Irgendwann zeigte mir Ursel an, dass sie gerne umdrehen wolle.
Ok, etwas flacher ging es dann wieder am Ufer (dieses Mal linke Schulter) zurück. Versteckt in ein paar Wasserpflanzen fanden wir dann ein bis dahin noch unbekannten Fisch, der hektisch um eine Stelle schwamm. Anscheinend verteidigte er sein Revier. Dass wir in friedlicher Absicht kamen, war ihm wohl nicht bewusst. Wir vermuteten erst auf einen Aland (zumindest wurde ein solcher angeblich schon im Marxweiher gesehen). Spätere Recherche ergab jedoch, dass der Fisch viel größer war, wir tippen aktuell auf einen “Rapfen“. Leider hatte ich keine Kamera dabei. Vielleicht treffen wir den Fisch aber nächste Woche noch einmal. Zurück ging es gemütlich an der Schranke vorbei. Auf dem Rückweg kamen uns dann noch 2 Aale und 1 kleiner Krebs in die Quere. Viele kleine und mittlere Hechte standen ruhig im Wasser, als wären sie froh gewesen, dass die Ferien in Rheinland-Pfalz beendet sind und nun wieder Ruhe in den See einkehrt.
Am Einstieg wurden wir nach 2h Tauchzeit schon erwartet.

26. Juli 2009
Der 25. Juli war taucherisch ein voller Erfolg. Nachdem ich zur Mittagszeit meinen 100. Tauchgang im Brechtsee feierte, stand abends noch ein Nachttauchgang im Vogelstangsee auf dem Plan.
Hierauf freute ich mich besonders. Denn zum Einen war ich dieses Jahr erst einmal im Vogelstangsee gewesen und zum Anderen war mein letzter Nachttauchgang bereits letzen Sommer, was also auch schon eine Weile her ist. Um so mehr freute es mich, dass wir es schafften eine vierköpfige Truppe aufzustellen. Gegen 21 Uhr trafen wir uns am Parkplatz. Zu unserer Überraschung waren wir nicht die Einzigen, die einen TG im Dunkeln geplant hatten. Nach kurzer Inspektion des Einstiegs etc. bereiteten wir unsere Ausrüstung vor. Dies gestaltet sich bei einsetzender Dämmerung immer etwas schwierig.
Kurz nach 22 Uhr ging es dann “angerödelt” in den See. Wir bildeten zwei Buddyteams und machten uns auf den Weg Richtung Pumpstation. Leider verloren wir die anderen beiden recht schnell, so dass Sigi und ich alleine weiter sind. Die Station haben wir nicht erreicht, was im Nachhinein auch gut war – kaum waren wir nach dem Tauchgang aus dem Wasser, fing Sigi’s Lampe an rapide nachzulassen.
Unterwasser zeigten sich dann jede Menge Hechte von ihrer Glanzseite und blieben seelenruhig liegen, als Sigi mit der Kamera näher kam. Auch die vielen Sonnen- und Flußbarsche schlummerten ruhig im Seegras. Am Ausstieg verabschiedete uns noch ein kleiner Wels.
Bilder reiche ich entsprechend nach…
Nachtrag: Anbei die versprochenen Bilder (mit freundlicher Genehmigung von meines Buddys Sigi):