17. Oktober 2010
So, nach vielen abstinenten Wochenenden ohne meinen Lieblingssport habe ich es heute wieder einmal in den Brechtsee geschafft. Dieser ist doch immer wieder ein Highlight und nicht mit den Seen zu vergleichen, in denen ich unter der Woche bin.
Dank des nassen Wetters und der langsam unbehaglicher werdenden Temperaturen war der Parkplatz heute Vormittag nur mäßig gefüllt. Nach dem obligatorischen Tratsch&Klatsch ging’s ans Anrödeln.
Der Einstieg sieht mittlerweile katastrophal aus. Die Holztreppe hat sich mittlerweile ganz aufgelöst und der Einstieg ist Dank des herunter getretenen Ufers nicht einfach. Wann richtet die Stadt Philippsburg hier endlich eine feste Treppe ein? Gerne bin ich bereit, dafür eine Tauchgebühr zu zahlen!
Der Tauchgang an sich verlief ähnlich den vorherigen. Dieses Mal sind wir aber zu früh zu tier abgedriftet und hatten dann Mühe, den Torfblock zu finden, was uns aber trotzdem gelang. Nach dessen Inspektion ging es weiter zum Seil, an dem wir bis zum Faß tauchen wollten. Die Sicht lies dies jedoch nicht zu.
Letztendlich kamen wir bei der Steilwand wieder hoch. Hier tauchten wir noch bis zum großen Baum weiter und machten uns dann auf den flacheren Rückweg. Am Zwerg stiegen wir dann aus.
Die Sichtweiten betrugen teilweise nur 2m teils aber auch mal 8m, Fische waren kaum zu sehen.
Obligatorisch ging es nach dem Verstauen der Ausrüstung auf ein Dekobierchen zum Angelverein, wo wir auch unser Logbuch schrieben. Wieder zurück am Parkplatz, traf ich Lars Christian Amann von DIR-M.com, den ich bereits im Frühjahr am Bodensee traf. Nach einer kurzen Tratschrunde verabredeten wir uns mal auf einen gemeinsamen Tauchgang. Lars ist in der deutschen DIR-Szene nicht unbekannt und ist gerne bereit, mir den ein oder anderen Kniff zu zeigen. Ich freue mich schon drauf.
Letztendlich habe ich die Generalprobe vor dem Bodensee gut überstanden. Trimm war ok, P-Valve war dicht und der AMV innerhalb der normalen Parameter.
Überlingen, ich komme…
4. Januar 2010
Zuerst einmal möchte ich allen noch ein frohes und erfolgreiches neues Jahr wünschen. Ich hoffe, eure Pläne und Wünsche für 2010 gehen in Erfüllung.
Mein Start war bisher ganz erfolgreich. Nach nun 2 Tauchgängen mit neuer Konfiguration, versuche ich mich an einer ersten Einschätzung.
Den ersten Tauchgang mit D12 und Wing machte ich bereits letztes Jahr. Das Aufbauen des Rigs war bereits zuhause geübt. Der Einstieg in das Paket gestaltete sich aber trotz vorhandenem Rentnertisch (a la dir-m.com) als recht kompliziert. Die Bebänderung hatte ich im Vorfeld nach bestem Wissen und Gewissen eingestellt, ob sie jedoch wirklich passt werden die nächsten Tauchgänge zeigen. Das Gefühl beim Tauchen war hingegen sagenhaft. Keine Blase auf der Vorderseite und der bessere Trimm überzeugten bereits in den ersten Tauchgangsminuten. Die Ventile habe ich bis jetzt noch nicht selbst erreicht, aber daran wird gearbeitet. Auch das Aussteigen aus dem Rig war leider ohne Hilfe nicht möglich.

Wing auf Leiter
Vorgestern ging es dann erneut ins kalte Nass. Der Einstieg in das auf dem Rentertisch stehende Rig klappte fast alleine. Dieses Mal hatte ich 2kg Blei extra eingepackt, damit es nicht wieder so kalt wurde, wie beim ersten Mal. Anscheinend reichen mir die 4kg V-Weight (noch) nicht aus.
Den Tauchgang durfte ich führen, mein umgebauter Kompass kam also auch gleich zum Einsatz. Das Extrablei machte sich bezahlt, mir war mollig warm und dank etwas Luft im Wing waren die Flaschen leicht wie Federn. Die Ventile habe ich zwar erreicht, aber an deren Bedienung war noch nicht zu denken.
Am Auto angekommen, wurde wieder der Rentnertisch aufgebaut. Auch das Aussteigen muss ich noch üben, klappte aber schon besser als 3 Tage zuvor.

Jetzt geht's ans Einsteigen
Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass ich an einigen Stellen noch Potenzial habe. Das Tauchen macht jedoch noch viel mehr Spaß als mit einem Jacket. Für den nächsten Tauchgang steht das richtige Ausbleien auf dem Programm.



8. März 2009
Heute war es dann endlich wieder soweit. Zusammen mit Michael war ich im St. Leoner See. Den gemeinsamen Tauchgang haben wir beide richtig genossen. Ich kam also in den Genuss, meine beiden “Ersatzbefriedigungen” auszutesten.
Die 15l Flasche verhielt sich auf dem Rücken wie erwartet recht unspektakulär. Sie war dicht und spendete die benötigte Pressluft. Den 300gr. Unterzieher gebe ich nicht mehr her. Ich hatte zwar ein wenig Mühe, bis ich den Trocki gezwängt war, letztendlich passt aber alles perfekt, bewegen kann ich mich auch noch super. So käme ich im Notfall an die Flaschenventile und das Auslassventil gut dran. Aufgrund des dicken Unterziehers habe ich mir heute 2 kg mehr Blei gegönnt. Nach dem Tauchgang bei halbleerer Flasche habe ich dann nochmal meine Bleimege überprüft. Ok, 12 kg hätten auch ausgereicht, aber wenn man komfortabel mit viel Luft im Anzug austauchen möchte, machen die 14kg absolut Sinn. Nächstes Mal werde ich nochmal die gleiche Konfiguration fahren. Vielleicht kann ich ja doch die 2kg mit der Zeit wieder einsparen – der Weg zum Wasser war nämlich extrem anstrengend.
Es bleibt also festzuhalten, dass ich wieder Pressluft atmen durfte und so meine Tauchaktivitäten für 2009 fortführe.