Tauchen im Brühler See
Schlagwörter:Baumstämme, Brühler See, Hecht, Zander
Heute trafen sich die Atlantis Divers zum gemeinsamen Antauchen und Start in die neue Saison 2010. Von Achims Tauchoase ging es in Kolonne zum See, der nur mit entsprechenden Genehmigungen (Schlüssel zur Schranke) betauchbar ist.
Nachdem der Pavillon und die Bierbänke aufgebaut waren, wurde für den ersten Tauchgang gerüstet. Vom Ufer aus schien der See sehr klar zu sein. Das war er auch – allerdings nur bis in eine Tiefe von ca. 5m. Auf 9m Tiefe war der Lichtkegel meiner Lampe so klein, dass man den Boden erst bei Kontakt erkannte.
Im Uferbereich war es jedoch recht klar, sogar einen Hecht entdeckten wir.
Zur Mittagszeit wurde der Grill angeheizt und das mitgebrachte Grillgut verköstigt. Nach 3 Stunden Oberflächenpause ging es noch am Ufer entlang – dieses Mal von der hinteren Halbinsel bis zum vorderen Ausstieg. Während des Tauchgangs begegneten uns 2 schöne Zander und nochmals der Hecht. Unter den riesigen Baumstämmen lag noch ein Prachtexemplar. Nach fast einer Stunde beendeten wir auch diesen Tauchgang und ließen den schönen Tag im Eiscafé ausklingen.
Neues vom Brechtsee
Schlagwörter:Brechtsee, Einstieg, Felsblöcke, Zander
Gestern waren wir wieder am Brechtsee – Treffpunkt 11 Uhr am Parkplatz. Leider mussten wir feststellen, dass dieser bereits hoffnungslos überfüllt war. Selbst am Gehweg neben dem Feld standen schon die ersten Caravans und Wohnmobile.
Wenn sich die Autofahrer jedoch ein wenig bemühen würden, halbwegs gerade nebeneinander zu parken, hätten gestern noch 5-7 Autos mehr auf den Parkplatz gepasst. Wie soll das denn erst im Hochsommer werden, wenn der Taucherandrang noch höher ist?
Am Einstieg wurden die großen Felsblöcke entfernt und statt dessen mehrere Kubikmeter Kies abgekippt. Deshalb ist die Sicht im Einstiegsbereich noch recht schlecht. Die neue Kies-Halde ermöglicht ein einfaches Rein- und Rauslaufen aus dem See. Ich befürchte jedoch, dass diese in spätestens vier Wochen wieder so nieder getreten ist, dass größere Absätze entstehen und diese vorallem den Ausstieg erschweren.
Der Tauchgang an sich war recht nett. Die Sicht war zwar etwas trüber als das letzte Mal und von oben hatten wir auch keinen Sonnenlicht, aber das Wasser war recht klar. So ging es auf gewohntem Wege zur Barbie, wo meine Buddies eifrige Bilder machten. Am Fass war es etwas trüb aber wir sind schlechteres gewohnt. Dort unten hatten wir nur noch 5° Wassertemeratur.
Am Manta vorbei ging es dann zum Zander, der anscheinend auf Grund der vielen Taucher oder der Kiesaktion seinen Platz um 3m nach hinten änderte. Auch hier machten die Kollegen eifrig Bilder, bevor es wieder zum Ausstieg ging. Summa sumarum war es ein schöner gemütlicher Tauchgang, der durch ein nettes Schwätzchen mit anderen auf dem Parkplatz noch abgerundet wurde.
Tauchen im Bodensee – Überlingen
Schlagwörter:Bodensee, Campingplatz, Deko, Parkhaus Post, Steilwand, Tennisplatz, Überlingen
Nachdem das letzte Bodensee-Wochenende ein voller Erfolg war, ging es am vergangenen Wochenende wieder nach Überlingen zum Tauchen. Nach guten Erfahrungen quartierten wir uns wieder im Gasthof “Storchen” in Uhldingen-Mühlhofen ein. Bereits am Freitag Abend ließ ich mir von Christoph bei der “Füllstation Bodensee” eine Füllkarte für deren Außenfüllanlage ausstellen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am Samstag Morgen ging es erst nochmal zur Füllstation, wo Markus seine beiden Stages und seine Argon-Flasche füllen ließ. Der erste Tauchgang war am “Parkhaus Post” geplant, wo wir die Autos parkten und uns fertig machten.
Der Tauchgang führte uns geradewegs an der Steilwand hinunter in die Tiefe. Der freie und trotzdem kontrollierte Fall mit Blick auf die Steilwand hinunter ins Dunkel war atemberaubend. Auf guten 40m Tiefe drehten wir nach links ab und folgten der Steilwand, die hier schöne Felsformationen zu bieten hat. Später verschwinden die Formationen und die steile Wand bietet einen kleinen Überhang. Flacher ging es auf den Rückweg über die Halde, wo Norbert und Markus auf die Stages wechselten. Nach ausreichender Deko kamen wir wieder am Einstieg raus und grinsten über beide Ohren.
Nach dem Abriggen und Einladen ins Auto ging es zurück zur Füllstation und weiter zum Storchen für eine kleine Mittagspause.
Für den zweiten Tauchgang des Tages haben wir uns den Tauchplatz am Tennisplatz ausgesucht. Hier war der Weg zum Ufer nicht ganz soweit wie bei der Post, was vor allem Markus freute. Auch hier ging es gerade wegs in den See. Der aufkommenden Rinne folgten wir bis in eine Tiefe von 38m, wo ein kleines Segelbootwrack liegt.Mit 46m stellten wir unseren Tiefenrekord von morgens nochmal ein und drehten dann wieder nach rechts ab, wo wir der Halde folgten. Auch hier begannen wir langsam mit dem Auftauchen, damit die Deko nicht zu groß ausfällt. Die Halde war recht kahl und außer ein paar Barschen war nichts außergewöhliches zu sehen. Die letzten Minuten des Tauchgangs verbrachten wir an der alten Sipanlage wo Norbert noch ein paar Bilder machte.
Nach zwei tiefen Tauchgängen war das Tagespensum erfüllt und wir waren alle froh, die warme Dusche im Storchen genießen zu dürfen.
Für den Sonntag haben wir uns noch den Campingplatz als letzten Abschlußtauchgang ausgesucht. In guter “Tekki”-Gesellschaft (Wilke Reints von dir-m & Team war auch da) machten wir uns fertig.
Wieder ging es recht schnell in die Tiefe bis zum Fuß der Steilwand. Über die dort liegende Halde kamen letztendlich auch wieder auf die 40m. Wir drehten nach rechts ab und überquerten die trostlose Halde bis zu verschiedenen großen Felsblöcken. Immer flacher werdend ging es dann wieder über das Geröllfeld zur Steilwand zurück, wo wir unsere Deko auf 3m Tiefe absitzten. Auch unsere Frauen waren froh, als wir wieder das kühle Nass verließen.
Bevor es letztendlich wieder auf die Autobahn ging, genehmigten wir uns noch einen Kaffee in Sipplingen und ließen das Wochenende revue passieren.
Schön war’s… wir kommen wieder!
Tauchen in Untergrombach
Schlagwörter:Bruchsal, Metzgerallmend, Untergrombach, vereist
Da unser Haus-See momentan mit Eis bedeckt und deshalb für das Tauchen gesperrt ist, brauchten wir eine Alternative. Schon zu lange war meine Abstinenz und ich wollte endlich wieder unterwasser.
Recherchen im Internet ergaben, dass der Baggersee in Untergrombach (Metzgerallmendsee) noch offen sei. Da der See nur wenige Fahrtminuten weiter weg liegt, bietet er sich regelrecht an zumal ich dort noch nicht war.
Der See wird im Sommer auch von vielen Badegästen genutzt und ganze Heerschaaren von Taucher fallen vor allem an den Wochenenden ein. Er liegt in Bruchsal-Untergrombach neben einem Waldstück (Anfahrtsbeschreibung).
Am heutigen Samstag trafen wir (Norbert, Markus und ich) uns auf dem Parkplatz, der komplett eingeschneit war. Andere Autos bzw. Wagenspuren im See waren nicht zu erkennen. Offensichtlich waren wir heute die einzigen Taucher.
Nachdm wir feststellten, dass der gesamte Badebereich inkl. Tauchereinstieg vereist ist, diskutierten wir Alternativeinstiege. Allen war aber klar – heute wird getaucht. Gesagt getan ging es zurück zum Auto. das Gerüdel wurde zusammengebaut, die Trockis angelegt und aufgeriggt ging es wieder zum See. Am Tauchereinstieg beginnend gingen wir am Ufer entlang bis zum großen See. Das “Eis” am Ufer entpuppte sich als harter Schneematsch, der jedoch leicht “durchlaufen” werden konnte. Am offenen Teil des Sees angekommen, legten wir die Flossen und Masken an und los ging’s.
Die Tauchgangsbeschreibung findest sich wie immer im Log. Nach fast einer Stunde im Wasser wurde es dann allmählich schattig und wir absolvierten den Sicherheitsstopp am großen Baum, der uns den Ausstieg kennzeichnete.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich bestimmt nich das Letzte mal in Untergrombach war. Der See ist schön und bietet einiges an Abwechslung – auch wenn wir heute keine Fische gesehen haben.
Brechtsee verabschiedet sich wieder
Schlagwörter:Brechtsee, Foto, Winterpause
Kurz vor der anstehenden Winterpause des Brechtsees, konnten wir es nicht lassen und verabschiedeten uns gebührend von unserem Lieblingssee. Der Brechtsee geht wie auch letztes Jahr vom 15. Dezember bis 15. April in den Winterschlaf – Tauchen verboten!
Auf der bekannten Route ging es dieses Mal mit Profifotografin wieder zum Metallseil. Leider war die Sicht auf 20m sehr bescheiden, so dass wir uns entschieden flacher zu bleiben. Letztendlich kamen wir am Manta vorbei und erreichten wieder kurz hinter der Steilwand die einstelligen Tiefen. Von dort ging’s über Froschkönig und Schildkröte zurück.
Ein schöner Tauchgang, der schon jetzt Vorfreude auf nächstes Jahr macht. Bis da hin werden wir uns mit anderen Seen in der Region zufrieden geben müssen.
Anbei noch ein paar Bilder mit freundlicher Genehmigung von Katrin:










