21. März 2011

Hebesack und andere Übungen

Diese Woche habe ich mich endlich zu einem Hebesack samt richtiger Spool durch gerungen. Da wir am Wochenende sowieso nur üben wollten, kam dieser gleich das erste Mal zum Einsatz.

Wir verabredeten uns am See in Untergrombach. Nachdem wir an Land nochmals das Prozedere des Wechsels auf einen Stageregler durchgingen, wurden die Stages ans Wasser gebracht und wir machten uns fertig.

Nach den anfänglichen Checks der Automaten und Schlauchführung tauchten wir ab und fanden uns auf der Halde bei etwa 13m ein. Nachdem meine Buddy’s auf die Stage und wieder zurück gewechselt haben, wurde mir selbige gereicht. Ich hatte also das erste Mal eine 80cuft Flasche an mir hängen. Der Wechsel verlief recht problemlos und das EAN50 war auch lecker :-P . Der Wechsel zurück auf mein Rückengas funktionierte ebenso, aber das Verstauen der zweiten Stufe unter den Bungees muss noch geübt werden.

Gegen Ende des Tauchgangs schossen wir alle unsere Hebesäcke/Bojen, wobei ich mir das Ziehen des Sacks aus dem Storagepack heraus einfacher vorgestellt hatte. Auch hier darf ich noch viel üben…

Letztendlich waren wir fast 80min im Wasser und hatten einen heiden Spaß. Schließlich haben wir jetzt eine Bestätigung, wo wir stehen und was noch zu üben ist.

Bei herrlichem Sonnenschein plauderten wir noch etwas. Auch Oliver von Cavebase gesellte sich zu uns.

19. Februar 2011

Neues Equipment gegen Kälte

Nachdem ich mich bereits auf der BOOT für eine kleine Argon-Flasche aus Aluminium samt passendem Montagekit für das Backplate entschieden habe, gab es zum Geburtstag eine neue Kopfhaube – die neue Waterproof H1.

Bereits letzten Samstag und heute konnte ich die neue Ausrüstung testen und bin positiv überrascht. Die 0,85l Argon-Flasche habe ich mit zwei Mountingstraps am Backplate befestigt, wobei der obere der beiden fast bündig mit der Flasche abschließt. Diese behindert weder beim Wegclippen des Finimeters noch macht sie sich beim Trimm negativ bemerkbar – prima! Der kurze Inflatorschlauch wird unter dem Bauchgurt geführt.

Bei beiden Tauchgängen habe ich je etwa 60bar für die Anzugbefüllung benötigt, so dass bei einer vollen Flasche zwei ausgiebige Tauchgänge möglich sein sollten (vorausgesetzt es werden keine Jojo-Tauchgänge).

Der Schnitt der neuen Kopfhaube passt viel besser zu meiner Kopfform als der Schnitt der Santi-Haube. Sie hat im hinteren Teil eine Stärke von 10mm und sollte deshalb entsprechend warm geben – genau das Richtige zu dieser Jahreszeit.

Bereits auf dem Weg vom Auto zum Wasser kamen die ersten Schweißperlen zu Gesicht. Dies führe ich auf die doch recht milden Temperaturen und die neue Kopfhaube zurück. Da es mir aber auch während dem gesamten Tauchgang nicht kalt wurde, fühle ich mich in meinen Käufen bestätigt und vermute, dass die Kombination aus Kopfhaube und Argon für die Wärme sorgten.

Auch heute waren die Außentemperaturen recht mild, so dass ich die beiden Komponenten noch nicht unter Extrembedingungen testen konnte. Sei es wie es sei, auch heute war mir nicht kalt. Ob es nun an der dickeren Haube oder am Anzuggas liegt, weiss ich nicht…

Witziger Weise traf ich heute nach dem Tauchgang noch Stefan von tipps-fuer-taucher. Für einen kurzen Talk war leider keine Zeit, da er bereits aufgerödelt und auf dem Weg zum See war. Aber man trifft sich bestimmt nochmal…

13. Januar 2011

Flaschenbeschriftung

In letzter Zeit merke ich immer öfter, dass alle Buddy’s schwarze Tauchanzüge und weiße Doppelflaschen tragen. Dies sieht zwar schick aus, macht das schnelle erkennen der Partner unter Wasser aber nicht gerade einfach. Deshalb mache ich mir zusammen mit Constantin schon seit längerem Gedanken, die Flaschen mit unseren Initialen zu markieren.

Eigentlich hatte ich mich schon für die Variante entschieden, mit Sprühlack und passenden Buchstabenschablonen, die Buchstaben aufzusprühen. Jetzt bekam Constantin jedoch den Tipp, Klebebuchstaben zu verwenden. Da er seine Flaschen entsprechend beschriftet hat, konnte ich auch nicht mehr warten und besuchte heute Abend den nächstgelegenen OBI Baumarkt.

Seht selbst…

Flaschen mit Initialen I Flaschen mit Initialen II Flaschen mit Initialen III

Ob die Klebebuchstaben wirklich halten, werden die nächsten Tauchgänge zeigen. Am Samstag geht’s wieder ins kühle Nass…

28. Februar 2010

Wechsel der Halsmanschette

Beim letzten gründlichen Check des Trockis fiel mir auf, dass die Halsmanschette an einer Stelle leicht porös wird. Wie oft ich damit noch trocken tauchen gehen kann, weiss ich nicht. Ich entschied mich also, diese so bald wie möglich auszutauschen.

Recherchen haben ergeben, dass meine Stamm-Tauchshops selbst keine Reparaturen durchführen. Es blieben mir also die Möglichkeiten, den Trocki per Versand zu einer Reparaturwerkstatt zu schicken oder es selbst zu machen. Die zweite Alternative ist natürlich die preiswertere – aber auch die Sinnvollste? Das wird sich noch zeigen…

Bei gummifabrikken.de waren schnell eine neue Manschette und entsprechender Kleber bestellt, die Lieferung war zügig und das Internet bot einige private Seiten und Anleitungen, wie das Einkleben der neuen Manschette funktioniert. Prima – es kann also losgehen.

Die alte Manschette war recht schnell gelöst, auch wenn sich das Abklebeband um den Rand etwas störrisch zeigte. Aber mit genug Wärme aus dem Fön gab auch diese schnell ihren Geist auf.

Letztendlich qualifizierte sich eine mittelgroße Tupper-Schüssel als Unterlage. Diese passte sich optimal der Trockiöffnung an, so dass ich die neue Manschette anpassen und mit einem Gummiband fixieren konnte.

Fixierte Halsmanschette

Fixierte Halsmanschette

Den Kleber habe ich in zwei Schichten auf die Klebestellen aufgetragen und jeweils ca. 7min ablüften lassen. Dann wurde es spannend. Während Julia (2 Hände reichen für diese Aktion nicht!) die Manschette am Umkappen hinderte, fixierte ich die ersten Klebepunkte diagonal gegenüberliegend. Suksessive wurden dann alle Bereiche der Manschette  umgeklappt und fest angedrückt. Die Schüssel wurde entfernt und mit einem Tapetenroller drückte ich die Manschette ringsrum fest.

Beklebte Halsmanschette

Beklebte Halsmanschette - gleich geht's los

Jetzt heisst es – Warten&Hoffen. Die frische Klebestelle ließ ich 24 Stunden aushärten, bevor ich den ersten Drucktest machte. Flaschen und Schüssel zur Manschettendichtung, Reisverschluss zu und Druck drauf.

Abdichtung der Halsmanschette

Abdichtung der Halsmanschette

Drucktest des Trockis

Drucktest des Trockis

Auch nach mehreren Stunden war der Trocki noch wie ein Ballon aufgeblasen, was jetzt vermuten lässt, dass die Klebestelle dicht ist. Dies bestätigte am Samstag auch der erste Tauchgang in Untergrombach.

4. Januar 2010

Ein guter Start ins Jahr 2010

Zuerst einmal möchte ich allen noch ein frohes und erfolgreiches neues Jahr wünschen. Ich hoffe, eure Pläne und Wünsche für 2010 gehen in Erfüllung.

Mein Start war bisher ganz erfolgreich. Nach nun 2 Tauchgängen mit neuer Konfiguration, versuche ich mich an einer ersten Einschätzung.

Den ersten Tauchgang mit D12 und Wing machte ich bereits letztes Jahr. Das Aufbauen des Rigs war bereits zuhause geübt. Der Einstieg in das Paket gestaltete sich aber trotz vorhandenem Rentnertisch (a la dir-m.com) als recht kompliziert. Die Bebänderung hatte ich im Vorfeld nach bestem Wissen und Gewissen eingestellt, ob sie jedoch wirklich passt werden die nächsten Tauchgänge zeigen. Das Gefühl beim Tauchen war hingegen sagenhaft. Keine Blase auf der Vorderseite und der bessere Trimm überzeugten bereits in den ersten Tauchgangsminuten. Die Ventile habe ich bis jetzt noch nicht selbst erreicht, aber daran wird gearbeitet. Auch das Aussteigen aus dem Rig war leider ohne Hilfe nicht möglich. :(

Wing auf Leiter

Wing auf Leiter

Vorgestern ging es dann erneut ins kalte Nass. Der Einstieg in das auf dem Rentertisch stehende Rig klappte fast alleine. Dieses Mal hatte ich 2kg Blei extra eingepackt, damit es nicht wieder so kalt wurde, wie beim ersten Mal. Anscheinend reichen mir die 4kg V-Weight (noch) nicht aus.
Den Tauchgang durfte ich führen, mein umgebauter Kompass kam also auch gleich zum Einsatz. Das Extrablei machte sich bezahlt, mir war mollig warm und dank etwas Luft im Wing waren die Flaschen leicht wie Federn. Die Ventile habe ich zwar erreicht, aber an deren Bedienung war noch nicht zu denken.
Am Auto angekommen, wurde wieder der Rentnertisch aufgebaut. Auch das Aussteigen muss ich noch üben, klappte aber schon besser als 3 Tage zuvor.

Jetzt geht's ans Einsteigen

Jetzt geht's ans Einsteigen

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass ich an einigen Stellen noch Potenzial habe. Das Tauchen macht jedoch noch viel mehr Spaß als mit einem Jacket. Für den nächsten Tauchgang steht das richtige Ausbleien auf dem Programm.

 
Letzter Tauchgang
Marxscher Weiher
12.05.2012 16:22
18,29 m / 106,67 min
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