4. August 2011
Nach über 3 Jahren und fast 300 Stunden Tauchzeit zeigt mein Suunto Vyper nur noch drei von vier Energiebalken an – Zeit also, die Batterie zu wechseln. Der Computer zählt zum Glück zu denen, die einen selbstständigen Batteriewechsel erlauben und dafür nicht zum Fachhändler eingeschickt werden müssen.
Der Handel bietet spezielle Batteriekits an. Diese sind teils für 7€ (Batterie und neuer Dichtungsring) und teilweise auch für 15€ (dann mit neuem Haltering und -Plättchen) zu haben. Da mein Dichtungsring aber noch in Ordnung scheint, wechsle ich nur die Batterie. Diese Standardbatterie (Typ CR2450, LiMn, 3V) bekommt man in jeden Elektrogeschäft und sogar teilweise am Kiosk um die Ecke.
Der Wechsel gestaltet sich recht trivial. Mit einem kleinen Schraubenzieher oder einer Aale kann der Haltering einfach mit dem Uhrzeiger aufgedreht werden. Der darunter liegende, transparente Deckel lässt sich dann heraus heben und die Batterie kommt zum Vorschein. Nach Entfernen des kleinen Haltebügels kann die Batterie ausgetauscht werden. Beim Zusammenbau ist darauf zu achten, dass sich keine Unreinheiten, wie Staubfussel o.ä. verfangen und somit das Gehäuse undicht wird. Sollte dies doch geschehen und der Tauchcomputer geflutet werden, ist dies nicht weiter tragisch. Das Batteriefach ist wasserdicht vom restlichen Computer und Display getrennt, so dass im Falle des Falles nur die Batterie erneuert werden muss. Der Dichtungsring sollte jedoch bei dieser Gelegenheit genau überprüft und ggf. mit Silikongel eingefettet werden.
Das Logbuch des Computers bleibt beim Batteriewechsel übrigens erhalten. Eine Videoanleitung zum Tausch findet sich auch auf YouTube.
2. August 2011
Im vorangegangen Artikel “MIFLEX-Schläuche” ging es um die Vor- und Nachteile dieses Schlauchtyps. Wie ebenfalls erwähnt, hatte ich mich nach dem Artikel dafür entschieden, meinen Longhose zu tauschen und zukünftig einen Standardschlauch zu verwenden. Heute möchte ich über meine Erfahrungen mit diesem berichten.
Schon beim Berühren wird deutlich, dass die Standardschläuche nicht so flexibel sind. Nach einigen Überlegungen habe ich mich dazu entschieden, die werksseitige Krümmung (so wie der Schlauch fällt) auszunutzen und sowohl Schlauch als auch 2. Stufe entsprechend montiert. So liegt der Longhose sauber direkt am Körper ohne in sich verdreht zu sein oder Schlaufen zu werfen.
Die Montage am Rückengerät unterscheidet sich nicht von der des Miflex-Schlauches. Der Unterschied wird jedoch beim Anrödeln und dem “Verstauen” um den Hals deutlich. Während die Miflex-Variante immer wieder verrutscht (wegen der glatten Oberfläche), bleibt der Standardschlauch dort liegen, wo er abgelegt wurde. Ein Einklippen des Reglers in den rechten D-Ring ist eigentlich nicht notwendig. Auch während dem Tauchgang muss der Schlauch nicht nachgezogen werden (was ich beim Miflex-Schlauch des öfteren machen musste, bevor er mir den Regler aus dem Mund zog). Der Schlauch liegt einfach da, wo er hin muss! Bei einer OOG-Situation ließ sich der Regler einfach abgeben, ohne sich selbst zu verdrehen oder – wie schon beschrieben – sich mit dem Mundstück des Backup-Reglers zu verhaken.
Letztendlich bin ich froh, dass ich den Umstieg vollzogen habe. Der Standard-Schlauch liegt mir offensichtlich besser. Es mag sein, dass andere Taucher genau gegenteilige Erfahrungen sammeln. Aber ich sagte ja bereits im ersten Artikel, dass über dieses Thema viel geredet wird.
Nach einem Hinweis von Michael (vielen Dank dafür!) überlege ich nun, auch meinen Hochdruckschlauch zu ersetzen…